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Rennbericht 24 Std. Rennen in Wackersdorf 4-6 August 2006
Dieses Rennen war geprägt vom Wetter, Regen und Sonne sorgten abwechselnd für ein spannendes aber auch teures Rennen. Dabei wurde das Budget von so manchen Teams auf eine harte Probe gestellt, da unzählige Schäden und abgefahrene Regenreifen an der Tagesordnung standen. Unser Ziel für dieses Wochenende war ganz klar, unter den ersten fünf wollten wir Sonntags um 12.00 Uhr die Zielflagge sehen. Unser neuer Motor in dieser Saison wurde nach Hartberg wieder repariert und sollte uns bei diesem Vorhaben unterstützen. Leider war dieses Wochenende von der motorischen Seite gleich mal gegen uns. Schon bei der Hinfahrt nach Wackersdorf streikten die Motoren bei unseren beiden Transporten. Schluckte zuerst unser VW LT Wasser wie ein Loch sodass wir auf der Autobahn alle 10 Kilometer halten mussten um Wasser nachzufüllen, explodierte kurz vor Wackersdorf dann noch der Kühler bei unserem alten und doch immer treu gewesenen Mercedes (MB100). Leider sollte das nicht der letzte Motor gewesen sein dem die Luft ausging, aber dazu etwas später. Freitag am Vormittag wir immer das inoffizielle Training, waren wir gleich einer der ersten auf der Strecke um uns der Abstimmung des roten Renners zu widmen. Was wir aber auch bis in die späten Abendstunden versuchten, es gelang uns kein brauchbares Setup, ein permanentes Rutschen der Hinterachse sorgte für katastrophale Rundenzeiten. Erst gegen Ende des offiziellen Trainings bekamen wir dieses fürchterliche Rutschen halbwegs in den Griff, jedoch gänzlich war es nicht abzustellen. Zum Schluss begann es auch noch zu Regnen, aber hier hatten wir endlich zum Glück ein goldenes Händchen. Sollte es im Rennen Regnen, so könnten wir mit dieser Abstimmung vorne mitfahren, hofften wir zumindest. Da für das kommende Rennen die Wetterexperten ja Regen prognostizierten, begann der sich anfänglich verbreitete Frust im Team sich wieder zu legen. Samstags dann das neue Qualifing ähnlich der Formel 1 wo mehrere Session gefahren werden mit dem einzigen Unterschied, dass jede Session ein anderer Fahrer eingesetzt werden muss, was zusätzlich für Spannung sorgen sollte. Wir erhofften uns zumindest in die dritte Session aufzusteigen zu können, es kam jedoch wieder einmal alles anders. In den ersten fünf Minuten noch unter den Top Ten unterwegs, beendeten wir durch ein plötzlich unerwartet auftretendes Motorenproblem, der Motor drehte nicht mehr voll aus, die Qualifikation auf Platz 29 und waren somit vorletzter. Die Ausgangslage war mehr als frustrierend, damit hat niemand im Team gerechnet. Egal, nochmal aufs neue motiviert, wurde am Samstag pünktlich um 12.00 Uhr dass Rennen gestartet, vorerst noch unter trockenen Bedingungen. Mühsam kämpften wir uns auf den 20 Platz vor, mehr war zu diesem Zeitpunkt nicht möglich. Dann endlich nach ca. einer halben Stunde kam der erhoffte Regen, es schüttete wie aus Kübeln und unser Team wechselte sofort auf Regenreifen und im Zuge dessen auch den Fahrer. Der Regen hielt an und wir kämpften uns zwischenzeitlich bis auf den dritten Platz vor. Über das gesamte Rennen hatten wir nasse Bedingungen, nur ein paar mal trocknete es kurz ab. Bis ca. 2 Stunden vor Rennende lagen wir konstant auf den Plätzen 5 bis 7, bis plötzlich auf der Strecke die Kupplung streikte und der Motor nicht mehr anspringen wollte. Die Zeit die wir durch das Abschleppen und den Motorenwechsel verloren war nicht mehr aufzuholen und denoch beendeten wir das Rennen auf dem tollen 12 Platz [hier klicken]. Natürlich erhoffte sich das Team für Wackersdorf ein besseres Resultat, bedenkt man jedoch die Anfangsschwierigkeiten an diesem Wochenende, kann man mit diesem Resultat durchaus zufrieden sein. Das letzte Rennen findet in Graz statt, dort werden wir unsere Stärke wieder unter Beweis stellen können. Sieger in Wackersdorf waren das Team Transdanubia mit der Startnummer 18, vor den beiden Teams Youngsters 55 und 50, zu diesem Ergebnis wir gratulieren und respektvoll den Hut ziehen.
Bilder von Wackersdorf [hier klicken] Gesamtergebnis aller Teams nach 4 von 5 Rennen [hier klicken]
Bericht: Andreas Simhofer |